Wie der BE-Club funktioniert: Eine Analyse seines kompletten Geschäftsmodells
Der BE (BE CLUB) begann nach seiner Gründung im Jahr 2018 damit Menschen aus allen Lebensbereichen zu unterstützen, sich eine bessere Zukunft aufzubauen. Es ist eine Plattform die Bildung und Technologie miteinander verbindet. Seitdem hat sich das Unternehmen zu einem wachsenden Ökosystem im Bereich der digitalen Bildung entwickelt. Es basiert auf drei Kernprodukten und wird durch die Creator Economy unterstützt.
Im Gegensatz zu klassischen Anbietern finanzieller Bildung bietet BE Lerninhalte, Bildung und digitale Tools. Sie sollen Nutzerinnen und Nutzer dabei unterstützen, Fähigkeiten zu entwickeln, neue Möglichkeiten zu entdecken und ihre digitale Präsenz innerhalb eines gemeinsamen Systems auszubauen. .
Auch wenn das Modell auf den ersten Blick komplex wirken kann, handelt es sich im Kern um ein strukturiertes, mehrschichtiges Geschäftsmodell. Es beruht auf KI-gestützten Tools, E-Learning-Programmen und einem unabhängigen, affiliate-basierten Vertriebsmodell.
Die einzelnen Bereiche greifen ineinander und lassen sich nach kurzer Einarbeitung gut verstehen.
Um das System nachvollziehbarer zu machen, folgt ein Überblick über die zentralen Bestandteile des Geschäftsmodells.
Produktbasiertes Ökosystem
Bei BE stehen drei KI-gestützte E-Learning-Tools im Fokus. Sie sollen die Nutzerinnen und Nutzer dabei unterstützen, Marktmechanismen zu verstehen und Konzepte aus Bereichen wie Forex und digitalen Assets in einer simulierten Umgebung zu lernen.
Es gehören dazu: die Crypto Intelligence SaaS-Plattform, die mithilfe von KI Marktdaten und Trends aus dem Bereich digitaler Vermögenswerte in verständliche Lerninhalte übersetzt.
Das ganze wir durch die Forex Intelligence SaaS-Plattform ergänzt. Sie macht es möglich Marktverhalten zu analysieren und Hypothesen in einer rein simulierten, nicht-live Umgebung zu testen.
Das Angebot wird durch den AI Co-Pilot abgerundet, einen Lernassistenten, der Erklärungen und allgemeine Informationen im Rahmen der finanziellen Bildung bereitstellt.
Retail-Strategie
Das Geschäftsmodell von BE basiert überwiegend auf Endkunden. Diese Nutzerinnen und Nutzer kaufen oder abonnieren die Produkte zur persönlichen Nutzung.
Da die Tools auf Wissensaufbau und finanzielle Bildung ausgerichtet sind, nutzen viele Kunden sie, um sich mit Themen wie digitalen Märkten und Finanzkonzepten vertraut zu machen.
Der Zugang erfolgt entweder direkt über die Website oder über einen Affiliate-Link.
Affiliate-Vertriebssystem
Neben Abonnements und Endkunden umfasst das Modell auch ein Affiliate-System. Nutzerinnen und Nutzer können sich kostenlos als unabhängige Partner registrieren und erhalten Zugang zu:
- einem digitalen Verkaufsbereich
- CRM- und Tracking-Tools
- vorgefertigten Marketing- und Kampagnensystemen
Dadurch können sie BE-Produkte an ihr eigenes Publikum weitergeben und im Rahmen der Creator Economy ein digitales Geschäftsmodell aufbauen, ohne eigene technische Infrastruktur zu benötigen.
Darüber hinaus enfällt zu klassischen E-Commerce-Strukturen dabei die Logistik vollständig: Es gibt keine physischen Produkte, keine Lagerhaltung und keine Versandprozesse.
Provisionen entstehen ausschließlich durch Käufe von Endkunden und nicht allein durch die Rekrutierung neuer Partner. Laut Unternehmensangaben waren 2025 über 75 % der Nutzerinnen und Nutzer und Endkunden.
Einordnung in die Creator Economy
Durch dieses System von affiliate-basierten digitalen Unternehmern positioniert sich BE innerhalb eines speziellen Segments der Creator Economy. Dabei geht es um Personen, die ihre persönliche Marke aufbauen und ihre Reichweite über das BE-Netzwerk hinaus erweitern können.
Zwei Nutzerwege
Das Modell unterscheidet grundsätzlich zwischen zwei Nutzergruppen: Endkunden, die die Plattform für Bildung und digitale Tools nutzen und Affiliates, die zusätzlich ein eigenes Geschäftsmodell auf Basis des Vertriebs aufbauen möchten.